Seminardetails

Kostengünstige Automatisierung mit dem Low-Cost-Robotik Baukasten von igus

Martin Raak igus® GmbH, Köln

Berufliche Laufbahn: Grundstudium Maschinenbau, RWTH Aachen; Hauptstudium Verfahrenstechnik (Prof. Rautenbach), RWTH Aachen; ab 1994, URT Umwelttechnik GmbH, Abt. Membrantechnik, Hürth; ab 1996 mft Membranfiltrationstechnik GmbH, Köln; seit 1999 igusGmbH: Entwicklungsleitung igubalGelenklager: Auslegung, Konstruktion, Produktion, Material- und Produktentwicklung; seit 2009 Produktmanager robolink, Entwicklung und Vertrieb, Aufbau der business unit „low cost automation“ bei igus. Weltweiter Vertrieb, Produktentwicklung, Messeauftritte, Kataloge, e-commerce.


Summary

Greifen, Drehen, Schwenken, Ablegen und wieder in die Ausgangsposition zurückführen – gerade bei einfachen Pick-and-Place-Aufgaben über einen langen Zeitraum hinweg bietet sich eine günstige Automatisierung an. Und das inzwischen auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich zunehmend einem Wettbewerbsdruck ausgesetzt sehen. Doch wie lässt sich der Einstieg in die Welt der Automatisierung kostengünstig bewerkstelligen? Genau das macht der motion plastics Spezialist igus mit seinem Roboter-Gelenkbaukasten „robolink“ möglich. Denn igus hat sich mit dem robolink Programm das Ziel gesetzt, günstige Komponenten aus schmier- und wartungsfreien Kunststoffen anzubieten, damit Anwender sich aus Gelenken mit verschiedensten Getrieben, Motoren und Verbindungselementen Systeme individuell zusammenstellen können – entweder mit Einzelkomponenten im Selbstbau oder mit komplett vormontiertem Gelenkarm. Dank der modularen Kombination erhält der Kunde ein System, das flexibel zusammengestellt und für vielfältige Robotik-Aufgaben eingesetzt werden kann. Zusätzlich ist es möglich, Motoren und Gelenke in mehreren Baugrößen mit gängigen Steuerungen für einen kompletten Roboter aus Kunststoff und Aluminium zu kombinieren. Die Gelenkarmroboter lassen sich darüber hinaus einfach online mit dem neuen „robolink Designer“ zusammenstellen und simulieren. Auf einer intuitiven CAD-Oberfläche können Kunden ihre spezifischen Komponenten Schritt für Schritt auswählen und so ihren Roboterarm schnell und einfach von der ersten Achse bis zum Werkzeug individuell konfigurieren. Die Länge des Armes ist ganz variabel, um den Roboter an den jeweiligen Arbeitsraum perfekt anzupassen. Die Software, die auch auf einem Tablet genutzt werden kann, ermöglicht unter anderem eine visuelle Simulation der Bewegungen durch die rotierenden Gelenke.

 


Mittwoch, 31. Januar 2018, 16.30 Uhr Seminarraum 028